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Zweijährige Berufsfachschule Pflegeassistenz PDF Drucken E-Mail

Image Pflegeassistentinnen und -assistenten sind fachlich qualifizierte Assistenzkräfte für die Betreuung, Versorgung und Pflege von Menschen aller Altersstufen. Fachkräfte für Pflegeassistenz versorgen und unterstützen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen pflegebedürftig sind, in allen Dingen des Lebens. Pflegeassistenteninnen bzw. Pflegeassistenten gehören zum Betreuungsteam und assistieren der Fachkraft.

Je nach individuellem Bedarf oder Arbeitsfeld steht die Betreuung, Förderung oder Versorgung im Vordergrund oder es überwiegt die Pflege.

Image Für diese Tätigkeiten der Unterstützung und Hilfe zur selbständigen Lebensführung sind neben Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Gesundheitsförderung, der Kommunikations- und Interaktionsfähigkeit sowie der hauswirtschaftlichen Versorgung, Umsicht und Engagement für Hilfebedürftige notwendig.

Struktur der Ausbildung

Zweijährige Ausbildung
  • 1800 Std. am Lernort Schule
  • 960 Std. am Lernort Praxis

Die praktische Ausbildung wird in ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege, Behindertenhilfe und in Kindertagesstätten durchgeführt.

Lernbereiche / Ausbildungsfächer

Berufsbezogener Lernbereich

  • Arbeits- und Beziehungsprozesse
    Berufliches Selbstverständnis entwickelnBeziehungen gestalten
  • Unterstützung des Menschen
    Menschen in ihrer Versorgung unterstützenMenschen bei der Lebensgestaltung unterstützen
  • Pflege von Menschen
    In stabilen Pflegesituationen pflegen und wahrnehmen Veränderte Pflegesituationen wahrnehmen und adäquat handeln
  • Optionale Lernangebote

Berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch
  • Englisch
  • Mathematik
  • Politik
  • Sport
  • Religion

Berufsabschluss / Schulabschluss


Der erfolgreiche Besuch der Berufsfachschule (u.a. schriftliche Prüfung) berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Pflegeassistentin“ bzw. „Staatlich anerkannter Pflegeassistent“. Gleichzeitig kann, abhängig vom Notendurchschnitt, der Sekundarabschluss I bzw. der Erweiterte Sekundarabschluss I erworben werden. Ebenfalls ist nach erfolgreicher Abschlussprüfung auch ein Einstieg in die Berufsfachschule Altenpflege Klasse 2 möglich.

Aufnahmevoraussetzungen

 

  • Hauptschulabschluss

oder

  • gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss
  • Persönliche Eignung
    (u.a. Nachweis des erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses)
  • Gesundheitliche Eignung
    (u.a. Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung)
 
Zweijährige Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistentin / Sozialpädagogischer Assisten PDF Drucken E-Mail

Die Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin / zum Sozialpädagogischen Assistenten stellt den Elementarbereich in den Mittelpunkt. Es wird vorrangig ausgebildet für die erzieherische Arbeit als Zweitkraft in Tagestätten für Kinder. Die Rolle der zukünftigen Sozialpädagogischen Assistentin / des Sozialpädagogischen Assistenten ist vor allem durch die Mitwirkung und Unterstützung gekennzeichnet. Sie tragen in den sozialpädagogischen Einrichtungen Teilverantwortung und sind auf die enge Zusammenarbeit mit Erzieherinnen/Erziehern angewiesen.

Leitende Zielsetzung der Ausbildung ist der Erwerb einer umfassenden beruflichen Handlungskompetenz. Die Schülerinnen und Schüler sollen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für den sozialpädagogischen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsprozess, der die Arbeit in sozialpädagogischen Einrichtungen zu Grunde liegt, erwerben.

 
Dreijährige Berufsfachschule Altenpflege PDF Drucken E-Mail

ImageDie Berufsfachschule für Altenpflege ist eine 3-jährige Einrichtung, in der ähnlich wie im dualen System zum Beruf der/des Altenpflegers/in ausgebildet wird.

Die Ausbildung soll die Schüler und Schülerinnen zur Betreuung, ganzheitlichen, eigenverantwortlichen und selbstständigen Pflege, Aktivierung und Rehabilitierung gesunder und kranker älterer Menschen in der Altenhilfe befähigen.

Diese Fähigkeiten sollen später in der stationären, teilstationären, ambulanten und offenen Altenhilfe angewandt werden - insbesondere im pflegerischen und sozialen Bereich.